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Star Trek: The Next Generation

TNG 3.15 – Yesterday’s Enterprise

Durch eine Weltraum-Anomalie wird der Lauf der Zeit verändert und plötzlich befinden wir uns in einer Paralleldimension. Hier ist nun die Brücke total düster und das Raumschiff Enterprise ist das Kriegsschiff Enterprise und aus Sternzeit wird Kampfzeit. Das Interessante ist, dass die Figuren trotz allem genauso sind, wie wir sie aus der Serie kennen. Picard ist der weise Gott, Riker der lockere Macker, und so weiter. Nur dienen sie eben jetzt auf einem Kriegsschiff. Das zeigt, wie unpolitisch die Charaktere sind. Sie würden wohl auch ohne Zögern für die Nazis in den Krieg ziehen. Abgesehen davon finde ich nichts Spannendes an der Folge und verstehe ihren Status als eine der allerbesten Star Trek-Folgen überhaupt nicht.

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Star Trek: The Next Generation

TNG 2.13 – Time Square

Die erste Zeitparadox-Folge. In dieser stößt die Enterprise auf eins seiner eigenen Shuttle. Dieses Shuttle kommt aus der Zukunft und hat einen bewusstlosen Captain Picard an Bord. Das Shuttle-Logbuch zeigt, dass die Enterprise in der Zukunft, aus der das Shuttle kam, zerstört wurde. Diese Zukunft ist noch sechs Stunden entfernt. Picard und seine Mannschaft versuchen nun, gegen den Lauf der Zeit zu handeln, also genau das zu vermeiden, was zur Zerstörung des Schiffes geführt hat oder führen wird. Was schwierig ist, da niemand weiß, was der Grund für die Zerstörung der Enterprise war oder sein wird. Die Lösung dieses Zeitparadoxes ist nicht sonderlich überzeugend. Letztlich geht’s mal wieder um eine gottähnliche Lebensform, einen Energieschlund, der Picard will. Zum Glück hat man ja noch einen zweiten Picard an Bord.

Die Folge konzentriert sich auf Picards Narzissmus. Sein Zukunfts-Ich bewusstlos auf der Krankenstation zu sehen, kränkt das Ideal, das Picard von sich hat. Er bezeichnet sein Zukunfts-Ich als „ihn“, um sich von sich selbst zu distanzieren. Lustig ist, dass der Zukunfts-Picard bewusstlos ist, weil seine biologische Uhr durch das Zeitparadoxon um sechs Stunden durcheinander gebracht wurde. Am besten gefielen mir in dieser Folge die bedrohlichen Hörner, die manche Szenen untermalen.