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Star Trek: The Next Generation

TNG 4.11 – Data’s Day

Diese Folge zeigt einen Tag in Datas Leben, natürlich mit besonderem Augenmerk auf seine Schwierigkeiten mit menschlichem Verhalten. Zum ersten Mal sieht man seine Katze Spot, aber leider nur kurz. Spot’s Day wäre auch eine gute Folge. Dafür gibt’s spannende Szenen beim Friseur und Chief O’Brien will heiraten, und zwar Keiko, die aber kurzzeitig doch nicht will, was einiges Drama erzeugt. In Vorbereitung auf die Hochzeit bringt Doktor Crusher Data Tanzen bei und nebenbei sherlockholmest er noch eine romulanische Intrige aus.

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TNG 3.10 – The Defector

Die zweite Folge von Ronald D. Moore ist eine ziemlich gute Romulanerfolge, in der die Enterprise mittels ausgeklügelter Intrige in die Neutrale Zone gelockt wird, weil der Romulaner-Captain aus The Enemy Rache an Picard üben will. Wie The Bonding ist auch diese Folge extrem dicht, mit vielen intensiven Zweierszenen. Ich würde mehr schreiben, wenn ich nicht so müde wäre. Am Morgen des Tages, an dem ich das hier schreibe, gab es nämlich eine Invasion der Bauarbeiter, die bohrten und hämmerten und sich laut lachend unterhielten. Niemand ist so konsistent wie Bauarbeiter. Selbst wenn die Welt untergegangen ist, wird es die Bauarbeiter geben. Ich verstehe nicht, warum überhaupt noch andauernd irgendwas gebaut werden muss. Wurde nicht schon genug gebaut? Es gibt so viele Häuser! Wir können doch auch einfach mal zehn Jahre lang nichts bauen.

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TNG 3.7 – The Enemy

Geordi strandet allein auf einem Planeten. Nicht ganz allein, denn da ist noch ein Romulaner. Zuerst sind sie Feinde, dann arbeiten sie zusammen. Ein Romulaner, der auch auf dem Planeten war, wird auf die Enterprise gebeamt und liegt dort im Sterben und nur Worf kann ihn durch eine Zellspende retten, was Worf aber nicht will, weil Romulaner seine Eltern getötet haben, wodurch der Romulaner dann tatsächlich stirbt. Worf lässt sich nicht von Sternenflottenwerten vereinnahmen. Ansonsten meh.

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TNG 2.11 – Contagion

Zweite Begegnung mit den Romulanern und erste und einzige Begenung mit einer uralten Alienrasse, die vor vielen Jahrtausenden quasi ein Stargate entwickelt hat, dessen Entdeckung von großer militärischer Brisanz wäre, weshalb Picard das Ding am Ende einfach sprengt, ganz Prime Directive. Zugleich bricht auf der Enterprise ein Computervirus aus, das die Enterprise zu zerstören droht und ein romulanisches Schiff droht die Enterprise zu zerstören, welches aber selber gerade mit dem gleichen Computervirus kämpft, was zum lustigen Versuch einer Raumschlacht führt, bei der beide Schiffe sozusagen an erektiler Dysfunktion leiden.

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TNG 1.26 – The Neutral Zone

Letzte Folge der ersten Staffel, erste Begegnung mit den Romulanern und erste Andeutungen einer Bedrohung, die sich erst einige Folgen später vorstellen wird.

Diese Folge ist ein Glücksfall, denn im Jahr 1988 gab es den Streik der Writers Guild of America. Dieser Streik dauerte fünf Monate, von März bis August 1988. Neuntausend Autoren in Film und Fernsehen verweigerten ihre Arbeit und forderten von der Alliance of Motion Picture and Television Producers Gewinnbeteiligung an Reruns und Video-Veröffentlichungen, größeres kreatives Mitspracherecht und mehr Gehalt beziehungsweise Zeit, um ihre Drehbücher zu schreiben. Aufgrund der schlechten Arbeitsbedingungen für die Autoren wurden viele der Staffel-Eins-Drehbücher von Star Trek: The Next Generation innerhalb weniger Tage geschrieben. Für Feinschliff war keine Zeit, da die Produzenten den Autoren diese Zeit nicht bezahlen wollten. Viele Drehbücher waren zu Drehbeginn noch nicht fertig gestellt, sodass man der ersten Staffel nur Komplimente für ihre dennoch meist fokussierten Geschichten machen kann, zumal die Produktion wegen des Streiks noch chaotischer wurde. Andere Serien, zum Beispiel McGyver, mussten die Produktion vorübergehend einstellen. Serien, die weiter liefen, wie eben TNG, wurden merklich schlechter, da keine erfahrenen Autoren dran saßen. Die Zuschauerzahlen sanken und viele Serien mussten abgesetzt werden.

The Neutral Zone war ursprünglich als Doppelfolge geplant, in der die Enterprise sich mit den Romulanern zusammen tut, um die Borg zu besiegen. Doch zum Glück hat der Streik diese Pläne vereitelt, sonst wäre es nie zu jenem ersten beunruhigenden Händedruck mit den Borg in Q Who (Staffel 2) gekommen. Ohne den besonderen dramaturgischen Ansatz von Q Who wären die Borg niemals zu den größten Antagonisten im Star Trek-Universum geworden.

Der Beginn einer Geschichte sind die ersten Wucherungen einer Wurzel, die unveränderbar in gewisse Richtungen streben. Der Beginn der Ferengi als Bösewichte für The Next Generation war ein Reinfall, denn die Ferengi konnten nach ihrer lächerlichen Einführung nur lächerlich weiter geführt werden. Wären die Borg bei ihrem ersten Auftritt direkt besiegt worden, hätten sie niemals den Ruf als unzerstörbare Spezies bekommen. Sie wären vielleicht interessant gewesem, aber wenig bedrohlich.

Meine Lieblingsfolgen der ersten Staffel sind Where No One Has Gone Before, Justice und The Arsenal of Freedom. Wirklich schlecht fand ich nur Too Short A Season und Symbiosis.