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Star Trek: The Next Generation

TNG 3.13 – Déjà Q

Mal wieder eine unterhaltsamere Folge. Q kommt auf die Enterprise. Ihm wurden die Q-Kräfte geraubt. Er will auf der Enterprise anheuern, ein Teil des Teams werden, muss dabei das Menschsein lernen, Gefühle wie Hunger und Müdigkeit aushalten und die Missgunst so ziemlich aller Crewmitglieder. Eine interessante Prämisse, einem Gott seine Fähigkeiten zu nehmen und aufzuzeigen, dass dieser Gott überhaupt keine Ahnung hat von den Alltagsproblemen irdischer Lebewesen. Am Ende bekommt Q seine Kräfte wieder und bedankt sich mit guten Taten.

Hat Q irgendwas mit Qanon zu tun? Wahrscheinlich schon. Es ist jedenfalls wahrscheinlich, dass der Name Q von Star Trek kommt, da viele Leute aus Internetforen wie 4chan Star Trek-Fans sind und Q in der Serie immer mal wieder überraschend vorbei kommt, um auf verrätselte Art ein bisschen Wissen zu droppen. Auch glaube ich, dass viele Star Trek-Fans auch Trump-Fans sind, aber dazu muss ich erst noch meine Gedanken ordnen und gehe dann vielleicht bei einer späteren Folge genauer darauf ein. Tschüs, bis bald!

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Star Trek: The Next Generation

TNG 2.16 – Q Who

Q Who ist meine Lieblingsfolge aus The Next Generation. Ich sah sie über die Jahre immer wieder. Auch dieses Mal war ich begeistert. Mit einem Fingerschnipsen schleudert Q die Enterprise in den weit entfernten Delta-Quadranten, um Picard und seine Crew mit den Borg bekannt zu machen.

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TNG 1.10 – Hide and Q

Zweiter Auftritt von Q. Diesmal bietet er Riker an, ihn ins Q-Kontinuum aufzunehmen, ihm also gottgleiche Fähigkeiten zu schenken. Was Riker zunächst ablehnt, doch dann annimmt, um seine Kollegen aus einer von Q geschaffenen Notsituation zu retten. Durch diese Macht, mit einem Fingerschnipsen alles Vorstellbare tun zu können, wird Riker binnen Sekunden zum arroganten Spinner. Der Showdown ist eine schöne Szene, in der die Brücke der Enterprise zur Bühne eines Moralstücks wird.

Riker bietet jedem seiner Kollegen an, jedem von ihnen ihren sehnlichsten Wunsch zu erfüllen. So macht er Wesley Crusher erwachsen (was lustig aussieht), für Worf zaubert er eine Klingonin herbei (Worf beginnt sofort, sie zu verprügeln, also Sex mit ihr zu haben) und Geordi schenkt er echte Augen. Riker glaubt, ihnen damit einen Gefallen zu tun, doch die enttäuschte Ablehnung seiner Freunde zeigt ihm, was er ihnen durch die Schenkung ihrer Wünsche gestohlen hat, nämlich den Willen an sich. Wer bekommt, was er will, hat nichts, was er wollen kann. Das versteht auch Data, der es von vornherein ablehnt, von Riker in einen echten Menschen verwandelt zu werden.

Die vielen plötzlichen Veränderungen in Rikers Charakter mögen unwahrscheinlich wirken, doch gerade sie unterstreichen die Stärken einer Serie, in der jede Folge eine abgeschlossene Geschichte erzählt. Eine solche Serie muss ihre Geschichten nicht immer charakterlogisch entwickeln. Eine Episode kann auch einfach mal rein didaktisch aufgebaut sein, ohne dass es der Serie schadet. Diese Serien können nicht nur unzählige Geschichten erzählen, sondern auch verschiedene Modi des Erzählens nutzen. Ein Fan der so genannten Goldenen Fernseh-Ära mag das inkonsistent finden, psychologisch lückenhaft, und so weiter, aber genau das macht eine Serie wie The Next Generation so reich.