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Star Trek: The Next Generation

TNG 1.18 – Home Soil

Die Enterprise orbittet einen Planeten, der gerade in Terraforming-Vorbereitungen steckt. Als die Enterprise Kontakt aufnimmt, kommt erst mal keine Antwort. Erst nach einigen Versuchen, meldet sich jemand. Ein bisschen, wie wenn man bei jemandem klingelt, der nicht aufmachen will, zum Beispiel bei mir. Der sich meldende Leiter der Terraforming-Kolonie will offenbar in Ruhe gelassen werden. Da schickt Picard sofort ein Bodenteam (mal wieder ganz Prime Directive). Schnell entdeckt die Mannschaft eine intelligente anorganische Lebensform, die im Sand des Planeten lebt und die schon bald die Enterprise in ihre Gewalt nimmt. Was aber nicht schlimm ist, denn um die Minikristall-Aliens zu schwächen, muss man nur das Licht dimmen. Die Kristalle bezeichnen Menschen als „ugly bags of mostly water“. Schade, dass man nicht erfährt, was in ihrer Kultur als schön gilt. Guter Moment, wenn sich Geordi um Data sorgt und schreit: Daaaataaaaa!

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Star Trek: The Next Generation

TNG 1.4 – Code of Honour

Die Enterprise begegnet einer unterentwickelten Alienrasse, den Ligonianern. Der Anführer der Ligonianer findet Tasha Yar heiß, weil sie so gut Aikido kann, und entführt sie. Damit Yar wieder frei kommt, muss sie gegen die Frau des ligonianischen Anführers kämpfen, auf Leben und Tod. So ist es in der ligonianischen Kultur Brauch. Die Enterprise könnte Yar befreien, aber das macht sie nicht, wegen der Prime Directive. So ist es bei der Föderation Brauch. Am Ende kämpft Yar gegen die Frau des Anführers und tötet sie. Doch die Enterprise beamt die Tote sofort hoch und belebt sie wieder, denn das war die ganze Zeit der Plan. Dies ist ein frühes Beispiel dafür, wie die Föderation bürokratische Lücken nutzt, um Abkommen mit fremden Kulturen zu brechen.

Die Folge gilt als extrem schlecht, weil die Ligonianer alle von schwarzen Darstellern gespielt werden. Das ist natürlich rassistisch, besonders vor dem Hintergrund der Produktion (kann man nachlesen). Über Star Trek und Rassismus kann man viel sagen. Immerhin ist das Ziel der Föderation, die gesamte Galaxie zu kolonisier-, äh, zu „teilen“ (to share the universe). Damit das funktioniert, werden alle Lebensformen, die nicht menschlich sind, auf wenige Stereotype reduziert. Ferengi sind immer profitgeil, Klingonen aggressiv, Vulkanier logisch, Romulaner hintertrieben. Auch die Prime Directive spielt hier eine Rolle. Die Prime Directive ist eine brillante sprachliche Täuschung. Wenn man sich nicht in die Angelegenheiten anderer Völker einmischen will, warum tut man es dann in so ziemlich jeder Folge? Warum breitet man sich wie ein Virus im All aus und drückt allen anderen Lebewesen seine Werte auf? Das wird bestimmt noch oft Thema werden.

Katharyn Powers, eine Autorin an dieser Folge, schrieb übrigens später die Stargate-Folge Emancipation. Dort trifft die Stargate-Crew auch auf eine zurück gebliebene Zivilisation, in der Frauen keine Rechte haben. Lustigerweise sind Emancipation und Code of Honour die jeweils vierte Folge ihrer jeweiligen Serien.