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Star Trek: The Next Generation

TNG 6.6 – True Q

Doktor Crusher gibt Q ungefragt Ethikunterricht, da verwandelt er sie in einen wuffenden Hund. Crusher will Amanda vor Q schützen. Amanda ist eine junge Studentin, blond, 18-jährig, rosa Kleid, scharf auf Riker, die zum Lernen auf die Enterprise gekommen ist, jetzt aber feststellt, dass sie übersinnliche Kräfte hat. Was sie sich wünscht, erscheint einfach aus dem Nichts, zum Beispiel ein Rudel Welpen (die große Hundefolge). Stellt sich raus: Sie ist eine Q und soll ins Q-Kontinuum überführt werden. Wenn sie das nicht will, muss sie sterben. Amanda will bei den Menschen bleiben, aber am Ende merkt sie, dass sie ihre Kräfte unter Normalsterblichen nicht verantwortungsvoll zügeln kann und geht doch mit Q.

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TNG 4.19 – The Nth Degree

Zweite Barclay-Folge, in welcher er, dem Einfluss einer mysteriösen Alien-Sonde ausgesetzt, superklug wird und irgendwann übermenschlich. Sein Gehirn rechnet so schnell, dass er sich mit dem Computer der Enterprise verschmelzen muss, um sein Potenzial voll zu nutzen. Auf dem Holodeck sitzt er dann, den Kopf verbunden mit einer Apparatur, die blaue Laserstrahlen in seinen Kopf schießt, auf einem Bösewicht-Thron und konfiguriert den Antrieb der Enterprise, um sie mit Superduperhyperwarpgeschwindigkeit ins Zentrum der Milchstraße zu befördern. Hier stellt sich nun die wohl lustigste Alienrasse der ganzen Serie vor, die Cytherians. Und zwar erscheinen sie nicht in Form eines Raumschiffes, sondern als Kopf eines alten Mannes mit weißem Bart, der, leicht durchsichtig und etwa so groß wie eine kleine Küche, auf der Enterprise-Brücke schwebt. Dieser Kopf erklärt nun, dass die mysteriöse Alien-Sonde und Barclays Hochbegabtheit Teil eines Plans waren, die Enterprise hier her zu locken, damit Menschen und Cytherians einander kennen lernen können. An dieser Stelle endet die Folge und Picard fasst Begegnung mit den Cytherians in einem kurzen Logbucheintrag zusammen, nach dem Motto: Das war das Faszinierendste, was wir je erlebt haben, aber für euch Zuschauer ist die Folge jetzt vorbei.

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TNG 4.13 – The Devil’s Due

Die Enterprise orbittet Ventrax II, auf dem die angebliche Gottheit Ardra einen tausend Jahre alten Vertrag einlösen will und die Bewohner in Angst und Schrecken versetzt. Ardra tritt in Gestalt einer Frau auf, die heiß auf Picard ist, doch Picard kann an sich halten, sogar wenn sich Ardra in Counselor Troi verwandelt und Picard mit dem Finger den Bauch runter streichelt.

Ardra kann Erdbeben erzeugen und die Enterprise plötzlich verschwinden lassen (wie David Copperfield die Freiheitsstatue), doch von der Enterprise glaubt niemand an ihre Gotteskräfte. Was mal wieder zu einer Gerichtsverhandlung führt (einem von den Autoren immer mal wieder hervor geholten Plot-Device, das schläfrige Angelegenheiten spannender macht), in der die Legitimität der Gottheit bewiesen werden soll. Die Folge wirkt wie ein Relikt aus Staffel 1 und ist mir damit herzlich willkommen.

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TNG 3.25 – Transfigurations

Eine lahme Folge, Mal wieder ein gottähnliches Wesen, das sich am Ende in Licht verwandelt und ins All fliegt. Lustige Worf-Momente.

Wieso hängen eigentlich auf einem Raumschiff überall schlecht gemalte Bilder von Planeten? Es wirkt, als bestünde die Crew aus esoterischen Teenagern. Fehlen nur noch Poster von silbernen Delphinen, die vor einem pinken Mond aus dem Ozean springen.

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TNG 3.13 – Déjà Q

Mal wieder eine unterhaltsamere Folge. Q kommt auf die Enterprise. Ihm wurden die Q-Kräfte geraubt. Er will auf der Enterprise anheuern, ein Teil des Teams werden, muss dabei das Menschsein lernen, Gefühle wie Hunger und Müdigkeit aushalten und die Missgunst so ziemlich aller Crewmitglieder. Eine interessante Prämisse, einem Gott seine Fähigkeiten zu nehmen und aufzuzeigen, dass dieser Gott überhaupt keine Ahnung hat von den Alltagsproblemen irdischer Lebewesen. Am Ende bekommt Q seine Kräfte wieder und bedankt sich mit guten Taten.

Hat Q irgendwas mit Qanon zu tun? Wahrscheinlich schon. Es ist jedenfalls wahrscheinlich, dass der Name Q von Star Trek kommt, da viele Leute aus Internetforen wie 4chan Star Trek-Fans sind und Q in der Serie immer mal wieder überraschend vorbei kommt, um auf verrätselte Art ein bisschen Wissen zu droppen. Auch glaube ich, dass viele Star Trek-Fans auch Trump-Fans sind, aber dazu muss ich erst noch meine Gedanken ordnen und gehe dann vielleicht bei einer späteren Folge genauer darauf ein. Tschüs, bis bald!

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TNG 3.4 – Who Watches The Watchers

Das Spannendste an dieser Folge ist die Felslandschaft, in die die Sternenflotten-Beobachtungsstation hinein gebaut wurde. Durch die leichten Weichzeichner erinnert sie an Peter Weirs Picnic At Hanging Rock (1975). Was ist mit den Mädchen passiert, die irgendwo zwischen diesen Felsen spurlos verschwunden sind? Who Watches The Watchers gibt die Antwort: Doktor Crusher hat sie auf die Enterprise gebeamt und um die Prime Directive nicht zu verletzen, hat sich Picard entschieden, die Mädchen an Bord zu behalten und sie in die Sternenflottenwelt zu integrieren.

Ansonsten ist Who Watches The Watchers wohl die essenzielle Prime Directive-Folge. Das heißt: Gähn. Die Idee, dass die Bewohner von Mintaka III Captain Picard für Gott halten, ist schon witzig, da die Serie Picard zu diesem Zeitpunkt eh schon zur Ikone stilisiert hatte, mit seiner polierten Glatze, deren Glanz hell leuchtet wie das Licht Gottes.

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TNG 2.2 – Where Silence Has Lease

Die Unternehmung trifft mitten im All auf einen Nichtort. Hier ist einfach nichts, aber das Nichts hat Koordinaten. Picard schießt Sonde rein, Sonde verschwindet. Er schießt noch eine rein. Verschwindet. Picard fliegt Schiff rein, und schwupps, sind sie gefangen im Nichts und es geschehen seltsame Dinge, die sich niemand erklären kann. Nur Pulaski, die einfach so auf der Brücke auftaucht wie früher Doktor McCoy, hat eine Idee. Sie fühlt sich an ein Testlabyrinth für Laborratten erinnert, womit sie dann auch Recht hat, denn das Nichts ist in Wahrheit ein gottähnliches Alien, das die Menschen nur ein bisschen untersuchen will. Los werden sie das Vieh mal wieder durch Picards Weisheit, denn er aktiviert die Selbstzerstörung der Unternehmung und aus irgendeinem Grund lässt das Wesen sie deshalb frei. beim Warten auf den Tod hört Picard natürlich dieses berühmte Stück von Eric Satie, denn Satie war Franzose und Jean-Luc ist auch Franzose und Franzosen müssen französisch sterben. Die Folge ist nett, weil mysteriös und alle Crewmitglieder kommen zum Zug (außer Counselor Troi, die ohne erkennbares Schema mal auf der Brücke ist, mal nicht).