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Star Trek: The Next Generation

TNG 3.13 – Déjà Q

Mal wieder eine unterhaltsamere Folge. Q kommt auf die Enterprise. Ihm wurden die Q-Kräfte geraubt. Er will auf der Enterprise anheuern, ein Teil des Teams werden, muss dabei das Menschsein lernen, Gefühle wie Hunger und Müdigkeit aushalten und die Missgunst so ziemlich aller Crewmitglieder. Eine interessante Prämisse, einem Gott seine Fähigkeiten zu nehmen und aufzuzeigen, dass dieser Gott überhaupt keine Ahnung hat von den Alltagsproblemen irdischer Lebewesen. Am Ende bekommt Q seine Kräfte wieder und bedankt sich mit guten Taten.

Hat Q irgendwas mit Qanon zu tun? Wahrscheinlich schon. Es ist jedenfalls wahrscheinlich, dass der Name Q von Star Trek kommt, da viele Leute aus Internetforen wie 4chan Star Trek-Fans sind und Q in der Serie immer mal wieder überraschend vorbei kommt, um auf verrätselte Art ein bisschen Wissen zu droppen. Auch glaube ich, dass viele Star Trek-Fans auch Trump-Fans sind, aber dazu muss ich erst noch meine Gedanken ordnen und gehe dann vielleicht bei einer späteren Folge genauer darauf ein. Tschüs, bis bald!

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Star Trek: The Next Generation

TNG 3.4 – Who Watches The Watchers

Das Spannendste an dieser Folge ist die Felslandschaft, in die die Sternenflotten-Beobachtungsstation hinein gebaut wurde. Durch die leichten Weichzeichner erinnert sie an Peter Weirs Picnic At Hanging Rock (1975). Was ist mit den Mädchen passiert, die irgendwo zwischen diesen Felsen spurlos verschwunden sind? Who Watches The Watchers gibt die Antwort: Doktor Crusher hat sie auf die Enterprise gebeamt und um die Prime Directive nicht zu verletzen, hat sich Picard entschieden, die Mädchen an Bord zu behalten und sie in die Sternenflottenwelt zu integrieren.

Ansonsten ist Who Watches The Watchers wohl die essenzielle Prime Directive-Folge. Das heißt: Gähn. Die Idee, dass die Bewohner von Mintaka III Captain Picard für Gott halten, ist schon witzig, da die Serie Picard zu diesem Zeitpunkt eh schon zur Ikone stilisiert hatte, mit seiner polierten Glatze, deren Glanz hell leuchtet wie das Licht Gottes.

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TNG 2.2 – Where Silence Has Lease

Die Unternehmung trifft mitten im All auf einen Nichtort. Hier ist einfach nichts, aber das Nichts hat Koordinaten. Picard schießt Sonde rein, Sonde verschwindet. Er schießt noch eine rein. Verschwindet. Picard fliegt Schiff rein, und schwupps, sind sie gefangen im Nichts und es geschehen seltsame Dinge, die sich niemand erklären kann. Nur Pulaski, die einfach so auf der Brücke auftaucht wie früher Doktor McCoy, hat eine Idee. Sie fühlt sich an ein Testlabyrinth für Laborratten erinnert, womit sie dann auch Recht hat, denn das Nichts ist in Wahrheit ein gottähnliches Alien, das die Menschen nur ein bisschen untersuchen will. Los werden sie das Vieh mal wieder durch Picards Weisheit, denn er aktiviert die Selbstzerstörung der Unternehmung und aus irgendeinem Grund lässt das Wesen sie deshalb frei. beim Warten auf den Tod hört Picard natürlich dieses berühmte Stück von Eric Satie, denn Satie war Franzose und Jean-Luc ist auch Franzose und Franzosen müssen französisch sterben. Die Folge ist nett, weil mysteriös und alle Crewmitglieder kommen zum Zug (außer Counselor Troi, die ohne erkennbares Schema mal auf der Brücke ist, mal nicht).