Kategorien
Star Trek: The Next Generation

TNG – Star Trek: Insurrection (1998)

F. Murray Abraham als Bösewicht. Er will ewige Jugend und will dafür einen Planeten ausbeuten, der Ewiges-Leben-Partikel abstrahlt (oder so ähnlich). Dazu will er die Bevölkerung des Planeten ohne ihr Wissen in ein Holodeck umsiedeln und dort einsperren, und zwar mit Unterstützung eines bösen Sternenflotten-Admirals, dessen Lakaienstatus man sofort an seiner hochgezogenen Augenbraue erkennt. Picard und Crew stellen sich natürlich dagegen, legen ihre Sternenflottenabzeichen ab und starten den titelgebenden Aufstand. Wenn alles andere scheitert, ist es immer gut, F. Murray Abraham zuzusehen. Leider ist seine Rolle in Star Trek: Insurrection dermaßen farblos (er steht eigentlich immer nur herum), dass Abrahams genussvolle Boshaftigkeit in ihr nicht recht leuchten kann. Am besten sind die müden Fan-Gag-Momente, die zeigen, wie die Crew im Alltag miteinander umgeht. Riker hat sich zum Bsiepiel den Bart abrasiert, damit Troi ihn küsst, streicht sich vor Data über sein glattes Gesicht und sagt: Smooth as an android’s butt. Data prüft das und schüttelt schmunzelnd den Kopf. Ich hätte gern einen TNG-Film gesehen, der einfach nur Alltagsmomente des Ensembles zeigt, gedreht von Robert Altman.

Kategorien
Star Trek: The Next Generation

TNG 6.18 – Starship Nine

Picard ist allein auf der Enterprise und muss eine Gruppe Krimineller davon abhalten, ihre kriminellen Machenschaften durchzuführen, während ein tödlicher Säuberungslaser langsam von hinten nach vorn durchs gesamte Schiff wandert. Die Folge ist bekannt als die Stirb Langsam-Folge und tatsächlich spielen Picard und seine Gegenspielerin Kelsey Katz und Maus. Es wird durch Schächte gekrabbelt, Funkgeräte spielen eine große Rolle und beide Parteien werden erfinderisch. Picard benutzt eine Armbrust und als er gefangen genommen wird, tut er so, als sei er der Schiffs-Barbier. Er tötet mehrere der Bösis auf ungewohnt kaltblütige Art. Patrick Stewart verwandelte sich seit der ersten Staffel immer mehr von einem dünnen gebrechlichen älteren Herr, um den man sich Sorgen macht, in einen fitten stämmigen Mann, dem man alles zutraut.

Währenddessen findet auf der Raumstation ein kleiner Empfang statt, bei dem alle den Smalltalk des Commander Hutchinson fürchten. Außer Data, der findet’s super und imitiert Hutchinson, um Smalltalk besser zu verstehen. Was lustig ist. Am Anfang der Folge ist außerdem Worf lächelnd zu sehen, da er von Picard die Erlaubnis erhält, nicht an dem nervigen Empfang teilzunehmen.

Am besten ist eine Szene am Anfang, als Picard kurz allein auf der leeren Brücke steht. Die Terminals sind aus, es ist still. Der leere Arbeitsplatz bekommt etwas Mystisches. Achja, und Tim Russ (Tuvok in Voyager) ist in einer kurzen Rolle als Bösi zu sehen.

Kategorien
Star Trek: The Next Generation

TNG 2.19 – Mahunt

Nach Conspiracy (1.25) die zweite Folge, in der Data lacht (ich führe Buch). Nach Haven (1.11) die zweite Folge mit Counselor Trois Mutter, Lwaxana Troi, und ihren ständig saufenden Diener Homn. Der Gag mit dem schweren Gepäck geht diesmal auf Rikers Kosten.

Kategorien
Star Trek: The Next Generation

TNG 1.25 – Conspiracy

Zu diesem Zeitpunkt eine nötige Folge, auch für dieses seltsame Projekt hier. Mit Conspiracy atmet The Next Generation die Horrorluft. Das erzeugt sofort eine bislang unbekannte Dringlichkeit, mit Würmern zum Abendessen, explodierenden Köpfen und aus Bäuchen brechenden Viechern. Leider brechen diese Viecher nicht aus Bäuchen der Hauptbesatzung der Enterprise, sondern nur aus dem des ohnehin unsympathischen Remmick. Er war der Leiter der Picard-Untersuchung in Coming Of Age.

Im ersten Drittel gibt es auch ein paar klassische Comedy-Bits. Die Brückencrew unterhält sich über die Vorzüge des Schwimmens. Da sagt Worf: Swimming is too much like bathing. Außerdem darf Worf in dieser Folge zum ersten Mal kämpfen, und zwar ganz ehrenhaft Mano-a-Mano. Nur hat Worf keine Chance und Beverly Crusher muss ihn retten.

Nebenbei lacht Data zum ersten Mal über einen Witz von Geordi La Forge. Erst erklärt er den Witz mit großer Präzision, dann beginnt er das Lachen. Später erklärt Data dem Computer einen Sachverhalt und der Computer unterbricht ihn, das reicht. Schon eine nette Folge.