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Star Trek: The Next Generation

TNG 3.12 – The High Ground

Letzte Folge von Melinda M. Snodgrass, und schlechteste. Die Enterprise ist im Orbit eines terrorgeplagten Planeten. Die Widerstandskämpfer entführen Doktor Crusher und wollen, dass sie deren Verletzte verarztet und die Enterprise will Doktor Crusher befreien. Gähn, gähn, gähn. Sechzigste Folge. Wie lang halte ich das noch aus?

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Star Trek: The Next Generation

TNG 3.1 – Evolution

Neues Intro, neue Uniformen (mit Schulterpolstern), ein tieferes Blau in der Schrift, Wackelkamera und Rückkehr Beverly Crushers. Die Beleuchtung ist besser geworden, nicht mehr so flach, alles gleich hell, sondern nun auch Schatten, viel dynamischer. Im Vergleich zu vorher erinnert Picards Büro fast schon an Film Noir. Die Folge handelt von Nanorobotern, die Wesley Crusher aus Versehen zu einer neuen, intelligenten Spezies hoch gezüchtet hat, welche sich in die Schaltkreise der Enterprise frisst und das Schiff zu zerstören droht. Am Ende einigt man sich.

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Star Trek: The Next Generation

TNG 1.12 – The Big Goodbye

Das Holodeck kann dreidimensionale Umgebungen realistisch darstellen, inklusive der dort lebenden Menschen, die glaubwürdig simuliert werden. In dieser virtuellen Realität kann die Enterprise-Crew sich erholen und hat wahrscheinlich eine Menge Sex mit Hologrammen (was die Serie maximal andeutet). In dieser ersten Holodeckfolge holodecken sich Picard, Crusher und Data in die 40er-Jahre, um ein Gangster-Abenteuer zu erleben, aber durch eine Fehlfunktion ist die Holodeck-Simulation plötzlich unstoppbar und darüber hinaus können die Hologramme echte Verletzungen erzeugen und echt morden. Werden unsere Helden der brenzligen Lage entfliehen?

Die Folge hat den Fish-out-of-water-Humor einer Star Trek-Crew, die in die Gegenwart kommt. Hier verschluckt sich beispielsweise Beverly Crusher an einem Kaugummi, weil sie nicht weiß, dass man einen Kaugummi kaut statt schluckt. Hihi.

Höhepunkte sind die großartigen Sets, Kostüme und Lawrence Tierney als Gangsterboss. Tierney wurde in den 40er-Jahren zum Schauspiel-Star für RKO-Filme wie Dillinger (1945) von Max Nosseck und Born To Kill (1947) von Robert Wise (Regisseur von Star Trek: The Motion Picture). Im Film Noir spielte Tierney meist Bösis und im Verlauf seiner Karriere spielte er in massenhaft Filmen und Serien. Im richtigen Leben saß Tierney wegen allerhand Kneipenschlägereien und trunkenen Rumballerns immer wieder im Knast. Seine Legende bringt filmgeschichtliches Gewicht auf die Enterprise. Als Hologramm, das feststellen muss, das es ein Hologramm ist, hat seine Rolle etwas Tragisches. Ein paar Jahre später spielte Tierney Joe Cabot, den Drahtzieher des Diamantenraubs in Tarantinos Reservoir Dogs.

Mal wieder rettet Wesley Crusher den Tag, indem er die Fehlfunktion behebt. Und Beverly Crusher wäre lieber allein mit Picard aufs Holodeck gegangen.