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Star Trek: The Next Generation

TNG 7.13 – Homeward

Eine Prime Directive-Folge mit Worf in der Hauptrolle, der nach langer Zeit seinen menschlichen Bruder wieder trifft, von dessen Existenz wir in dieser Folge zum ersten mal erfahren. Dieser Bruder heißt Rozhenko und lebt seit einiger Zeit auf Boraal II. Die Bevölkerung lebt noch auf vortechnischem Niveau. Rozhenko hat sich in einem Dorf eingelebt und tut vor der Bevölkerung wie ein normaler Bewohner. Problem: Der Planet stirbt, die Atmosphäre geht kaputt, alle Bewohner werden sterben. Rozhenko will die Bewohner retten, zumindest sein Dorf, und bittet die Enterprise, eine künstliche Biosphäre zu errichten. Doch Picard lehnt ab und zitiert die Prime Directive. Die Sternenflotte darf sich nicht in die Angelegenheiten anderer Völker einmischen, selbst wenn sie ein Massensterben verhindern könnte. So sitzt man nun also auf der Brücke und schaut zu, wie sich die Atmosphäre von Boraal II braun färbt und alle Planetenbewohner tötet. Kaltblütiger geht es kaum.

Rozhenko nutzt nun einen Plan B. Er beamt im Geheimen die Bewohner seines Dorfes aufs Holodeck, ohne dass die Bewohner das merken, denn auf dem Holodeck hat er bereits eine genaue Nachbildung ihrer Heimatwelt errichtet. So zwingt er die Enterprise und Captain Picard, einen anderen Planeten für die Dorfbewohner zu finden. Auf diesen Planeten sollen sie dann runter gebeamt werden, ohne dass sie merken, dass sie jemals auf einem Raumschiff waren. Natürlich läuft der Plan nicht ganz glatt, aber am Ende funktioniert es doch. Der Bart, den Worf als Boraalier verkleidet trägt, lässt ihn richtig warmherzig wirken.